{"id":644,"date":"2016-04-17T17:52:15","date_gmt":"2016-04-17T15:52:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scriba-schreiber.de\/?p=644"},"modified":"2017-03-19T19:28:29","modified_gmt":"2017-03-19T17:28:29","slug":"geschichte-unter-der-lupe-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/?p=644","title":{"rendered":"Bestellbar im SHOP: 1. Rundbuch Teil I (1892 bis 1900 \/1)  2. Rundbuch Teil II (1901 bis 1914) und Teil III (1915 bis 1922) in einem Band"},"content":{"rendered":"<p><strong>1<\/strong>.<strong> Rundbuch Teil I (1892 bis 1900 \/1)<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Rundbuch Teil II (1901 bis 1914) und Teil III (1915 bis 1922)<\/strong><br \/>\n<strong> in einem Band<\/strong><\/p>\n<p><strong>GESCHICHTE mit der LUPE<\/strong><br \/>\nErkl\u00e4rtext von Regine Bondick<br \/>\nzum Rundbuch der Ferdinand-Scriba-Familie<br \/>\n(D-Linie, Stamm Schwickartshausen)<\/p>\n<p>Klaus von Dobsch\u00fctz (Enkel von Margarete (Gretel) Gerschlauer, geb. Scriba) hat das Rundbuch digitalisiert &#8211; davon hatte ich recht zuf\u00e4llig \u00fcber das Familienbl\u00e4ttchen und einigen Hin- und Her-Emails erfahren &#8211; und mir geschickt.<br \/>\nIch hatte Anfang 2015 vorsichtig die neue Rechtschreibung in die word-Datei eingebaut und mit der Schreibmaschinen-Kopie des von Julie Schlosser abgetippten Rundbuchs \u201eSo haben sie gelebt\u201c verglichen und ggf. erg\u00e4nzt. Mein Vater Eberhard Bondick (Enkel von Emma Salzmann, geb. Scriba, Sohn von Marie Bondick, geb. Salzmann) hatte eine Rundbuch-Kopie von Otto-Adolf Scriba (Hermann Scribas \u00e4ltestem Sohn; Ottos Enkel) bekommen und meiner Schwester Gundula und mir Kopien in gebundener Form zu Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nIn den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts hatte ich das Rundbuch meiner Gro\u00dfmutter m\u00fctterlicherseits Helene Hirche mit beiderseitigem, gro\u00dfem Interesse vollst\u00e4ndig vorgelesen. Jetzt \u2013 nach meiner Pensionierung im vorletzten Sommer \u2013 arbeite ich mich in das Familien-Archiv meines Vaters ein und habe das Rundbuch mit noch gr\u00f6\u00dferem Interesse als sehr bemerkenswertes zeit- und familiengeschichtliches Dokument \u2013 \u201eGeschichte mit der Lupe\u201c \u2013 wieder entdeckt und gelesen. Dabei konnte ich mich mit Vielem mitfreuen oder auch mittrauern (am allermeisten um Martin, Emmas Sohn, um Hans, Gottholds Sohn, und um Georg, Emilies Sohn). Es war wie ein Mitleben in den Familien der Ferdinand-Kinder. Manches ist nat\u00fcrlich aus heutiger Sicht nur schwer nachvollziehbar, unertr\u00e4glich und erschreckend \u2013 so die verbreitete deutsch-nationale Einstellung und ein immer wieder erkennbarer Antisemitismus. Wichtig ist mir gewesen zu verstehen, wie verbreitet solche Gedanken waren, die sp\u00e4ter zu unvorstellbarem Leid gef\u00fchrt haben.<br \/>\nIch wollte zun\u00e4chst das Rundbuch nur meinem Sohn Till, meinem Neffen Aljoscha und meiner Nichte Jana in einer gut lesbaren Form \u2013 mit Anmerkungen, die das Verstehen erleichtern sollen &#8211; \u00fcbergeben in der Hoffnung, dass sie es eines Tages mit Interesse lesen.<br \/>\nNach Einsch\u00e4tzung des Familienbunds Scriba\/Schreiber gibt es ein gr\u00f6\u00dferes interessiertes Lesepublikum unter der gro\u00dfen Nachkommenschaft Ferdinands (laut Familienblatt 198, S. 3, hatte er 42 Enkel!). Deshalb wird das Rundbuch in der Federflug-Reihe (Teil I als Nummer 21, Teil II und III als Nummer 22) vom Familienbund ver\u00f6ffentlicht werden. Seit Oktober 2015 schickt mir die Schriftleiterin des Familienbundes Karin Scriba die Original-Rundb\u00fccher, aus denen ich von Julie Schlosser Ausgelassenes in kursiver Schrift einf\u00fcge. Dazu musste ich die alte deutsche Handschrift noch einmal neu schreiben und lesen lernen, um die Handschriftenentziffern zu k\u00f6nnen. Mit der ersten H\u00e4lfte bin ich nun fertig. Sie soll also nun als Teil I &#8211; Federflug 21 &#8211; im April 2016 erscheinen. Regine C\u00f6ster-Bondick (R.B.) Hamburg, 2015\/16<\/p>\n<p>Und sieht so aus:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1.jpg\" rel=\"attachment wp-att-667\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-667\" src=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1-219x300.jpg\" alt=\"Rundbuch Vorderseite\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1-219x300.jpg 219w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1-768x1052.jpg 768w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1-747x1024.jpg 747w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1-624x855.jpg 624w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Vorderseite-1.jpg 1805w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite.jpg\" rel=\"attachment wp-att-668\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-668\" src=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite-216x300.jpg\" alt=\"Rundbuch R\u00fcckseite\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite-768x1066.jpg 768w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite-738x1024.jpg 738w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite-624x866.jpg 624w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-R\u00fcckseite.jpg 2033w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-704\" src=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite-224x300.jpg 224w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite-768x1029.jpg 768w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite-764x1024.jpg 764w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite-624x836.jpg 624w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-Vorderseite.jpg 1433w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-705\" src=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite-239x300.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite-239x300.jpg 239w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite-768x963.jpg 768w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite-817x1024.jpg 817w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite-624x782.jpg 624w, https:\/\/www.scriba-schreiber.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Rundbuch-Band-2-R\u00fcckseite.jpg 1508w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aus dem Familienbuch der Familie Scriba, Stamm Schwickartshausen (D)<\/p>\n<p>Ferdinand Georg Christian Emil Gustav SCRIBA<br \/>\n* 9. November 1818 in Schwickartshausen, Hessen, 1836 bei Eduard in der Schweiz, Ausweisung, durch Frankreich nach England, in Liverpool 2 \u00bd Jahre Lehrer, stud. theol. in Gie\u00dfen, Pfarrer in B\u00fcdingen, Hitzkirchen, Sprendlingen (Kr. Offenbach),<br \/>\n\u2020 24. April 1900 in Laubach, Hessen<br \/>\nGro\u00dfeltern: Philipp Moritz Scriba und Maria Elisabeth Katz, Nieder-Beerbach<br \/>\nEltern: Friedrich Wilhelm Gottlieb SCRIBA und Albertina Charlotta GEBHARD,<br \/>\nSchwickartshausen<br \/>\nGeschwister:<br \/>\n\u2022 Amalia Koch (ihre Tochter Lina war verheiratet mit Otto Kleberger, Bruder von Lina Kleberger) (ist die Urgro\u00dfmutter von Otfried Praetorius, Ferdinand ist sein Urgro\u00dfonkel.)<br \/>\n\u2022 Wilhelmina Ellenberger (eine Tochter war verheiratet mit &#8230; Dieffenbach).<br \/>\n\u2022 Eduard *22.3.1808, stud. theol. (\u201eSchwick\u201c) in Gie\u00dfen, Bonn; Hauslehrer bei Ernst Moritz Arndt, Lehrer in der Schweiz (als politischer Fl\u00fcchtling nach der Teilnahme am Wachensturm am 3. April 1833 in Frankfurt Main; Ausweisung aus der Schweiz wegen Aktivit\u00e4ten beim Geheimbund \u201eJunges Deutschland\u201c in Gendarmenbegleitung von Gef\u00e4ngnis zu Gef\u00e4ngnis von Basel nach Calais durch Frankreich mit Bruder Ferdinand nach England; vgl. Brief von Ferdinand Scriba vom 4.10.1897 mit Fu\u00dfnote: Hinweise auf Familienblatt-Beitr\u00e4ge und \u201eDer Federflug\u201cNr. 6, hrsg. vom Familienbund Scriba\/Schreiber; u.a.),<br \/>\n\u2020 4.1.1837 an Blattern in Liverpool.<\/p>\n<p>Ehepartner und Kinder:<br \/>\n1. Heirat: 14. Februar 1847 KaroLina Henriette Marie KLEBERGER (Tochter von Franz Kleberger und Susanna von Bostel, Goethes Gro\u00dfcousine) (Linas Bruder Otto Kleberger ist Otfrieds Gro\u00dfvater)<br \/>\nKinder:<br \/>\n\u2022 Lina SCRIBA,* 24. Februar 1848 in B\u00fcdingen, Lehrerin, \u2020 5. M\u00e4rz 1908 in Arheiligen<br \/>\n\u2022 Emma Auguste Ottilie Luise Bertha SCRIBA,* 5. April 1849 in B\u00fcdingen,<br \/>\n\u2020 18.1.1913;<\/p>\n<p>Kinder von Emma Scriba und Martin SALZMANN, *31.12.1841, \u2020 22.9.1916 (Tischler, Drechsler, von Wichern im Rauhen Haus Hamburg ausgebildeter Diakon; Emma und Martin leben und arbeiten als Waisenhauseltern in Sorau):<br \/>\n\u25aa Ferdinand Gotth.Ernst SALZMANN 1877-1958, Pfarrer in Flatow\/Osthavelland, G\u00f6rlsdorf\/Schlesien, Neuentempel\/Mark, Modelsdorf\/Schlesien, St.Michaelis\/Freiberg\/Sachsen; \u221e 1905 in Boitzenburg Elisabeth Dreising *in Sanssouci (siehe Heinrich Wolfgang Seidel: Drei Stunden hinter Berlin \u2013 Seidel schreibt \u00fcber sein Vikariat bei Pfarrer Dreising in Boitzenburg und seine Liebe zu Ite. Leider \u2013 f\u00fcr Seidel &#8211; war ihm sein Vikariatsvorg\u00e4nger Ferdi mit einer heimlichen Verlobung zuvorgekommen.)<br \/>\nKinder: Inge K\u00f6lbel, Enkelkinder: Wolfgang, Christine (Lehrerin)<br \/>\n\u25aa Otto Karl Ernst SALZMANN 1878-1965, Kaufmann in Amerika; \u221e Martha (Ata) Liedholz,<br \/>\nKinder: Gerhard (Chemiker), Elisabeth (Detta) (Kinder: Doris, Ronald)<br \/>\n\u25aa Elisabeth Doroth.Amalie SALZMANN 1879-1880<br \/>\n\u25aa Mathilde Wilh.Gertr.Em. SALZMANN 1881-1965, Gewerbe-Lehrerin in Forst\/Lausitz<br \/>\n\u25aa Martin Eduard Friedr. SALZMANN 1882-1913, G\u00e4rtner<br \/>\n\u25aa Marie Anna Doroth. Lina SALZMANN, *28.08.1884 in Berlin, seit 1906 Lehrerin in Flatow(Osthavelland), 1907-10 Heegerm\u00fchle\/Brandenburg, \u2020 10.04.1956 in Bad Freienwalde; \u221e 11.07.1910 in Sorau\/Nieder-Lausitz Johannes BONDICK *29.01.1879 in Berlin, Lehrer in Heegerm\u00fchle, dann in Bad Freienwalde, \u2020 06.11.1949 in Bad Freienwalde; Eltern von: Eberhard Gerhard Joachim BONDICK 1924-2005;<br \/>\nVater von Regine (Lehrerin) und Gundula (Pastorin), Gro\u00dfvater von Till, Aljoscha, Jana<br \/>\n\u25aa Elisabeth Joh.Christin. SALZMANN 1886-1919 in Wiesbaden, Rote-Kreuz-Schwester<br \/>\n\u25aa Johannes Georg Heinr.E. SALZMANN 1888-1908, Postgehilfe<br \/>\n\u25aa Martha Anna Frieda Emma SALZMANN 1891-1963, Lehrerin in Sorau, Mainz<br \/>\n\u25aa Klara Lina Gertrud SALZMANN 1893-1970, Lehrerin in Sorau, Mainz<\/p>\n<p>2. Heirat: 24. Juli 1851 Marie ZENTGRAF<br \/>\n(vgl. \u201eDer Federflug\u201cNr. 3: Lebensbild unserer seligen Mutter Marie Scriba, geb. Zentgraf von Ferdinand Scriba)<br \/>\nKinder:<br \/>\n\u2022 Gotthold SCRIBA,*23.8.1852 in B\u00fcdingen, Pfarrer in Ispringen, Rudolstadt, Lodersleben;<br \/>\n\u2020 8.4.1914 in Lodersleben\/Querfurt; 1. \u221e Lina Frisius;<br \/>\nKinder mit (2. \u221e) Margarete von Kirchbach: Hans (\u2020 1919 im Kampf gegen polnische Kommunisten), Fritz, Lina (Diakonissin), mit (3. \u221e) Agnes Palm (Kinder: K\u00e4the, Wolfgang): Margarete Gerschlauer (Gro\u00dfmutter von Klaus von Dobsch\u00fctz, der das Rundbuch digitalisiert hat)<br \/>\n\u2022 Dorothea SCRIBA,*3.6.1854, \u2020 4.10.1088<br \/>\n\u2022 Emilie SCRIBA,* 13.6.1856 in Hitzkirchen, Lehrerin, \u2020 18.3.1921 in Darmstadt; \u221e Georg NOACK (Sohn Ludwig, Jurist);<br \/>\nKinder: Luise (Lehrerin), Marie (Reformschul-Lehrerin in Mainz, Mutter von Georg Walther Heyer: Eine Reise nach Biedenkopf \u2013 Das Buch enth\u00e4lt viele Geschichten der Ferdinand-Scriba-Sippe; vgl. Familienblatt 220\/1983), Ferdinand (Journalist), Georg (Marine-Volont\u00e4r in Kiel, \u2020 1908 (Suizid)), Pauline (\u221e v. d. Leyen)<br \/>\n\u2022 Elisabeth (Ilse) SCRIBA,*7.7.1856 in Hitzkirchen, \u2020 28.2.1929, \u221e Heinrich PRAETORIUS, Stiefmutter von Otfried (Lehrer)<br \/>\n\u2022 Otto SCRIBA,*19.1.1859 in Hitzkirchen Pfarrer in Remptendorf\/Th\u00fcr., Offenthal (Starkenburg), Erbach\/Odenwald, Wimpfen am Berg; \u2020 8.4.1932 in Eisenach; \u221eSophie Br\u00e4\u00df, Kinder: Hermann (Pfarrer, Vater von OAS, Pfarrer), Gotthold (gef.1917), Dorothea, Georg-Albrecht (Landwirt), Otto (Pfarrer, Vater von Hanswolf, Kantor in Mainz)<br \/>\n\u2022 Gottfried SCRIBA,*4.10.1860, \u2020 20.10.1880<br \/>\n\u2022 Johanna (Hanna) SCRIBA,*24.6.1862 in Hitzkirchen, \u2020 1.10.1933 in Arheiligen<br \/>\n\u2022 Eduard SCRIBA,*17.3.1864 in Sprendlingen (Kr. Offenbach), Pfarrer in Nieder-Moos\/ Vogelsberg (Kr. Lauterbach), Wetterfeld, \u2020 23.1.1927 in Laubach (Krankenhaus); \u221eMarie Kirchner, Kinder: Ferdinand (Pfarrer), Gottfried (Lehrer, gef.1914), Eduard (Buchh\u00e4ndler; Schwieger-Gro\u00dfvater von Karin Scriba, Schriftleiterin nach OAS, sie hat die wunderbaren Familien-\u201eMandala\u201c-F\u00e4cher erstellt, die ins Rundbuch aufgenommen werden), Marie, Rudolf (Udo, Pfarrer), Wilhelm (gef.1917), Ilse (Krankenschwester), Margarete (Krankenschwester), Julius (Landwirt, Kanada)<br \/>\n\u2022 Adelheid SCRIBA,*27.2.1867 in Sprendlingen, \u2020 27.8.1947 in Arheiligen; \u221e Otto<br \/>\nSCHLOSSER, Pfarrer in Tann\/Rh\u00f6n, Aufenau, Gronau, Kinder: Emilie (Lehrerin),<br \/>\nGustav (Lehrer), Marie (Kinderg\u00e4rtnerin, Gemeindeschwester), Johanna<br \/>\n(Krankenschwester), Otto (Landwirtschaftsrat), Elisabeth (Liesel), Rudolf (Lehrer),<br \/>\nFrieda (Diakonisse), Julie (F\u00fcrsorgerin; hat das Rundbuch abgetippt)<\/p>\n<p>Teil 1: (1892 \u2013 1900\/1) Bis Vater Ferdinands Tod<br \/>\nTeil 2: (1901 \u2013 1914) Vor dem 1. Weltkrieg<br \/>\nTeil 3: (1915 \u2013 1922) Krieg und Nachkriegszeit<br \/>\n(Rundbuch-Heft 22, Januar 1914 bis Dezember 1915, fehlt)<\/p>\n<p>Rundbuch I der Familie Scriba, Sprendlingen (15.11.1892 \u2013 25.1.1893)<\/p>\n<p>Ordnung (Gotthold Scribas Vorschlag)<\/p>\n<p>1. Das Rundbuch enth\u00e4lt sachlichen Bericht \u00fcber das Ergehen, Tun und Erleben der Mitglieder unserer Familie und ihre Angeh\u00f6rigen, gegebenenfalls auch Besprechungen \u00fcber gemeinsame Fragen.<br \/>\nEs ersetzt also Familienzusammenk\u00fcnfte und gebe jederzeit ein anschauliches Bild der verschiedenen H\u00e4user oder Personen.<\/p>\n<p>2. Innerhalb 8 Tagen von Empfang an muss das Buch weiterbef\u00f6rdert werden. Empfangs- und Absendedatum sind beizuf\u00fcgen und f\u00fcr jeden Tag Ausstand \u00fcber die Zeit eine Geldstrafe in Marken an Papa beizulegen f\u00fcr die Scribasche Familienstiftung.<\/p>\n<p>3. Die H\u00f6he der Strafe und die Reihenfolge des Umlaufs bestimmt Papa im ersten Brief.<\/p>\n<p>(Vater Ferdinand Scribas Erg\u00e4nzung)<\/p>\n<p>4. Die Strafe betr\u00e4gt f\u00fcr jeden Tag \u00fcber die gesetzten 8 Tage \u2013 10 Pfennige.<\/p>\n<p>5. Die Reihenfolge des Umlaufs m\u00f6ge sein: Von Sprendlingen (Papa Ferdinand Scriba) nach 1. Niedermoos (Eduard Scriba), 2. Tann\/Rh\u00f6n (Adelheid Schlosser), 3. Sorau (Emma Salzmann), 4. Niedernhausen\/Gro\u00df Bieberau (Emilie Noack), 5. Arheilgen (Lina Scriba), 6. Offenthal (Otto Scriba), 7. Ispringen (Gotthold Scriba).<br \/>\nDann geht die Rundreise wieder von vorne (Sprendlingen) an unter Beilage der auf der je ersten erwachsenen Schriftst\u00fccke.<\/p>\n<p>6. Um allenfallsigen Ausfl\u00fcchten von vornherein zu begegnen, erkl\u00e4re ich hiermit kraft meines Alters als Vorsitzender, (at natura atque electione, affectione que): dass die S\u00f6hne den Schwiegers\u00f6hnen und die T\u00f6chter den Schwiegert\u00f6chtern, die Verheirateten den Ledigen einander v\u00f6llig gleichgeachtet werden hinsichtlich ihrer Schreib- und Leserechte als Pflichten.<\/p>\n<p>Aus dem 1. Brief (Teil I): Ispringen, 15. November 1892, Gotthold Scriba<br \/>\n(Gotthold Scriba war Pfarrer der luth. Gemeinden in Baden, Sitz Ispringen. Er war Nachfolger von Max Frommel, der als Hofprediger seinerzeit nach Berlin ging.)<\/p>\n<p>Lieber Papa und liebe Geschwister!<br \/>\nEs ist ein Versuch, ein Vorschlag, mit dem ich zu Euch allen komme. Wir sind in alle Lande zerstreut und geh\u00f6ren doch nach Gottes Ordnung zusammen. Das Leben oder vielmehr Gottes F\u00fchrung hat jedes von uns \u201eseine sondre Weg und Bahn\u201c gef\u00fchrt. Unsere Interessen liegen in verschiedenen Berufskreisen, die uns vollauf in Anspruch nehmen. Da tritt das Nat\u00fcrliche, Gottgewollte zu sehr in den Hintergrund, und wenn wir uns nach Jahren einmal wiedersehen, so geht\u2019s wie beim babylonischen Turmbau: Wir verstehen unsere Sprache nicht mehr, weil wir uns fremd geworden sind.<br \/>\nBis jetzt hat unser lieber teurer Vater das Band zwischen uns gebildet und in seinen Briefen dem einen von den anderen erz\u00e4hlt. Gott gebe, dass das noch lange so bleibe. Aber mich d\u00fcnkt, das sei doch nur ein Notbehelf gewesen, den er in seiner G\u00fcte und Treue getroffen hat, uns nicht gar auseinanderfallen zu lassen und den wir uns nach unserer Bequemlichkeit gefallen lie\u00dfen. Besser und richtiger scheint mir zu sein, wenn wir zu unserem Vater kommen und jeder in geordneter Weise ihm und den Geschwistern das Seine erz\u00e4hlt. Dann wissen wir alle Bescheid voneinander und aus dem richtigen Erkennen wachsen das Interesse und die rechte F\u00fcrbitte in der Liebe. Es ist rein unm\u00f6glich, dass wir alle untereinander bei so ausgedehntem Familienkreis bleiben, aber das Rundbuch kann den Mangel ersetzten und das gegenseitige Interesse wecken und beleben. &#8211;<br \/>\nDarum bitte ich um Verzeihung, dass gerade ich diesen Vorschlag mache und gleich als erster in das Buch schreibe. Aber ich sage mir: einer muss anfangen, und vieler Beratungen wird\u2019s nicht bed\u00fcrfen, wenn Ihr alle mit dem Hauptgedanken einverstanden seid. Ist\u00b4s aber nicht der Fall, lieber Papa, so bitte ich, das Buch einfach zu kassieren und als Privatbrief an Dich anzusehen. Stimmst Du aber mit ein, so bist Du vielleicht so gut und setzt gleich die Reihenfolge fest, damit wir f\u00fcrs K\u00fcnftige sch\u00f6n Ordnung halten. Auch bitte ich Dich, die \u201eOrdnung\u201c auf der ersten Seite ganz nach Deinem Belieben zu bestimmen. Es sind nur einige Gedanken, wie ich sie aus \u00e4hnlichen Rundbriefen entnommen und f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse am praktischsten halte. Streiche sie ruhig durch, erg\u00e4nze und setzte fest, was Du f\u00fcr uns bestimmst. Wir wollen uns ganz nach Deinen W\u00fcnschen f\u00fcgen.<br \/>\nEins nur will ich bemerken: Das Buch soll meines Erachtens nur einem (wenigstens von mir) lebhaft empfundenen Bed\u00fcrfnis abhelfen, es soll nicht etwa andere Korrespondenzen hin und her ersetzen, also z. B. Geburtstagsbriefe oder Butter-, Eier- und Gefl\u00fcgelbestellungen etc. oder Gratulationen zu Geburten, es soll m.E. nur allgemein interessierende Dinge berichten und die Familienmitglieder \u201eauf dem Laufenden\u201c halten \u00fcber das Ergehen der anderen. Darum wird es auch f\u00fcr Gef\u00fchle der Zu- oder Abneigung keinen Raum haben.<\/p>\n<p>Und weil ich nun einmal angefangen habe, so gestattet mir, dass ich auch als erster berichte: &#8230;<br \/>\nZwischen diesem ersten Brief von Gotthold und dem letzten Brief von Adelheid liegen knapp 30 Jahre und einige 100 Seiten Briefe, geschrieben in deutscher Schrift in 25 Rundbuch-Hefte (von denen leider das 23. Heft immer noch fehlt), von Ferdinand Scriba und seinen Kindern Lina, Emma, Gotthold, Emilie, Ilse, Otto, Hanna, Eduard und Adelheid.<\/p>\n<p>Aus dem letzten Brief (Teil III): Adelheid Schlosser, Gronau, 17.1.1922<br \/>\n&#8230; Diesmal m\u00f6chte ich das neue Jahr gut anfangen und das Weiterreisen unseres lieben Rundbuchs etwas beschleunigen, damit die Nachrichten nicht gar zu \u201ealtbacken\u201c werden! Auch soll\u2019s zugleich meinen Geburtstagsbrief an Dich, lieber Otto, mitnehmen und dadurch helfen Porto sparen in diesen \u00fcberteuerten Zeiten. Das w\u00e4re \u00fcberhaupt noch ein neuer besonderer Grund, dem Rundbuch wieder einen sicheren und schnelleren Lauf zu geben, dass die Privatgeschwisterbriefe durch das teure Porto fast ganz aufh\u00f6ren m\u00fcssen und dass wir daf\u00fcr das Buch \u2013 oder k\u00f6nnten es nicht einfacher Briefb\u00f6gen sein, dem jeder dann sein Blatt beif\u00fcge, dann k\u00e4m\u2019s bedeutend billiger, &#8211; auch wirklich rasch bef\u00f6rdern? Ein kurzes Briefchen alle 4 \u2013 6 Wochen werden wir doch wohl noch f\u00fcreinander er\u00fcbrigen k\u00f6nnen an Zeit und Geld und wir \u201elebten\u201c dann doch eher mit einander fort, als so, wo es fast ein Jahr ausbleibt. Als Brief ist es auch nicht so \u201efeierlich\u201c und f\u00e4llt uns weiblichen Gliedern leichter zu schreiben als im Buch &#8230;<br \/>\nJulchen, unsere L\u00e4ngste, Vierzehnj\u00e4hrige, hofft zu Oster konfiermiert zu werden&#8230;(R.B.: Julchen-Julie Schlosser &#8211; ist es zu verdanken, dass das Rundbuch heute noch zu lesen ist. Sie hat sich in ihrem Ruhestand die M\u00fche gemacht die deutsche Handschrift in Maschinenschrift zu \u00fcbersetzen und einige 100 Seiten getippt.)<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Anmerkung von Julie Schlosser: Mit diesem Beitrag Adelheids schlie\u00dfen die Rundb\u00fccher der Geschwister Scriba aus dem Sprendlinger Pfarrhaus. Es ist leider unbekannt, weshalb Otto Scriba in Wimpfen die Beitr\u00e4ge nicht fortsetzte.<\/p>\n<p>Anmerkung (R.B.): Vielleicht hatte ja Otto den Vorschlag von Adelheid aufgegriffen, das Rundbuchschreiben aufzugeben und eine Lose-Blatt-Sammlung angefangen. Die Zeit der Rundb\u00fccher war vorbei. Ferdinands Kinder waren \u201ein die Jahre gekommen\u201c oder schon tot. Und die n\u00e4chste Generation hatte wohl nicht mehr den Zusammenhalt, um einbezogen werden zu k\u00f6nnen oder von sich aus mitzumachen &#8211; bis auf Otfried Pr\u00e4torius und die Salzmann-Kinder Marthel und Mariechen Bondick \u2013 meine Gro\u00dfmutter. Dass das Rundbuchschreiben \u00fcber 30 Jahre durchgehalten wurde, ist doch ein Wunder und ein Geschenk an die Ferdinand-Nachkommen.<\/p>\n<p>Nachwort von Julie Schlosser: Es sind keine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Berichte aus den Familien der neun Geschwister Scriba, aber vielleicht gerade deshalb interessant f\u00fcr die Nachkommen, weil sie einen Einblick geben \u00fcber 30 Jahre Leben in Pfarrfamilien w\u00e4hrend der Jahrhundertwende und des ersten Weltkrieges, also in einer Zeit des Umbruchs in der Geschichte. Vielleicht erkennt sich auch mancher Enkel und Urenkel in seinen Vorfahren wieder!<br \/>\nDas Abschreiben der Beitr\u00e4ge hat mir manche Freude, manchmal auch &#8211; wegen der unleserlichen Handschriften &#8211; M\u00fche gemacht. Es wurde nur wenig gek\u00fcrzt, um einen m\u00f6glichst vollst\u00e4ndigen Eindruck zu geben.<\/p>\n<p>Ich bitte alle Leser und Leserinnen, \u00fcber die vielen Tippfehler \u201emit Augen der Liebe\u201c hinwegzusehen.<br \/>\nEin ganz besonderer Dank gilt meinem lieben Neffen Dr. Hans-Joachim Schlosser in Wiesbaden-Nord, der die m\u00fchevolle Vervielf\u00e4ltigung \u201eehrenamtlich\u201c \u00fcbernommen hat. Ohne ihn w\u00e4re schon aus finanziellen Gr\u00fcnden die Abschrift der Rundb\u00fccher unm\u00f6glich gewesen. Dank auch an G\u00fcnter Preussmann in Erlangen (Schwiegersohn von Hanna Ritsert, geb. Schlosser), der die Bildbeitr\u00e4ge ebenfalls \u201eehrenamtlich\u201c ausf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Anmerkung (R.B.): Die Auslassungen wurden von mir f\u00fcr die Federflug-Ausgabe wieder eingef\u00fcgt (kursiv). Manches von dem, was Julie Schlosser wegen Unleserlichkeit ausgelassen hatte, konnte ich entziffern, bei einigen wenigen Unleserlichkeiten musste ich auch aufgeben.<br \/>\nDie Tippfehler sind verschwunden, die Rechtschreibung der heutigen vorsichtig angeglichen. Ich behaupte nicht, dass das Dokument v\u00f6llig ohne Fehler ist. Daf\u00fcr bietet selbst das word-Programm, die automatische Rechtschreibpr\u00fcfung und menschliches Versagen in sp\u00e4ten Abendstunden neue Fehlerquellen!<\/p>\n<p>Fotos habe ich eingef\u00fcgt, wenn ich sie in den Rundbuchheften oder im Archiv meines Vaters Eberhard Bondick gefunden habe.<br \/>\nAch, und noch eine letzte Bemerkung:<br \/>\nAls ich im Sommer 1967 als 18-J\u00e4hrige meine Gro\u00dftante Kl\u00e4rchen Salzmann in Mainz besuchte, h\u00e4tte sie es zu gern gesehen, wenn ich mich in ihren \u201eNeffen\u201c Hans-Joachim Schlosser, der bei ihr zur Untermiete wohnte, verguckt h\u00e4tte. Daraus ist nichts geworden, weil ich mich kurz vorher in Oskar C\u00f6ster verliebt hatte.<\/p>\n<p>Der wurde dann auch mein Mann (vor 40 Jahren \u2013 wie die Zeit vergeht &#8230;); und ich darf schon einmal verraten, dass er schon bald eine \u00dcberraschung f\u00fcr Mitglieder des Scriba-Clans vorlegen wird: Einer aus der Sippe (der mit den Rundbuch-Schreibern n\u00e4chstverwandt war) spielt eine Rolle in einem Buch, an dem er arbeitet, und das wahrscheinlich gegen Ende des Jahres erscheint.<\/p>\n<p>\u00ac<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Rundbuch Teil I (1892 bis 1900 \/1) 2. Rundbuch Teil II (1901 bis 1914) und Teil III (1915 bis 1922) in einem Band GESCHICHTE mit der LUPE Erkl\u00e4rtext von Regine Bondick zum Rundbuch der Ferdinand-Scriba-Familie (D-Linie, Stamm Schwickartshausen) Klaus von Dobsch\u00fctz (Enkel von Margarete (Gretel) Gerschlauer, geb. 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